Der erste Kontakt ist kostenfrei – 15 Minuten am Telefon, unverbindlich. Kostenloses Erstgespräch, 15 Min. am Telefon – Jetzt kostenloses Erstgespräch anfragenjetzt anfragen

Fragen und Antworten

Häufige Fragen zur systemischen Beratung

Hier stehen die Fragen, die vor einer Beratung am häufigsten kommen: Kosten und Honorar, Termine und Ablauf, Paare, Familien, Einzelberatung, Schweigepflicht und die Grenzen dessen, was Beratung leisten kann. Was hier fehlt, klärt sich im kostenfreien ersten Telefonat.

Wenn deine Frage hier nicht steht

Dann ruf einfach an. Das erste Telefonat ist kostenfrei, dauert rund 15 Minuten und verpflichtet zu nichts: Du erzählst kurz, worum es geht, ich sage dir offen, ob ich die Richtige dafür bin. Vieles klärt sich in diesen 15 Minuten schneller als beim Lesen.

Die Antworten unten gelten für alle Angebote. Ausführlicher wird es auf den Seiten zu Paarberatung in Bodenwöhr, Familienberatung in Bodenwöhr, Beratung für Kinder und Jugendliche und Einzelberatung in Bodenwöhr. Wenn dich der Ansatz selbst interessiert: Was ist systemische Beratung? erklärt ihn von Grund auf.

Erster Kontakt und Termine

Kostet das erste Telefonat etwas?

Nein, der erste Kontakt am Telefon ist kostenfrei und verpflichtet dich zu nichts. Wir nehmen uns rund eine Viertelstunde: Du schilderst in ein paar Sätzen, was gerade los ist, ich erzähle dir, wie ich arbeite, und sage dir ehrlich, ob mein Angebot dazu passt. Danach kannst du in aller Ruhe überlegen. Passt es für dich, suchen wir gleich am Telefon einen ersten Termin – warten musst du darauf nicht.

Wie schnell bekomme ich einen Termin?

In der Regel kurzfristig – eine Warteliste führe ich nicht. Wann genau es passt, hängt davon ab, wie viel gerade läuft und welche Zeiten für dich möglich sind; das klären wir im ersten Telefonat. Erreichbar bin ich montags bis freitags von 14 bis 17:30 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.

Kann ich anonym bleiben?

Für das erste Telefonat reicht dein Vorname. Du musst mir nicht sagen, wo du arbeitest oder wer dich auf mich gebracht hat – und du musst auch noch nicht wissen, ob du einen Termin willst. Erst wenn wir einen Termin vereinbaren, brauche ich deinen Namen und eine Möglichkeit, dich zu erreichen.

Kann ich einen Termin absagen?

Ja. Sag mir bitte möglichst früh Bescheid, wenn etwas dazwischenkommt – ein kurzer Anruf oder eine Nachricht genügt, dann lässt sich die Zeit noch anders vergeben. Ein Ausfallhonorar berechne ich nicht.

Was, wenn ich mein Anliegen gar nicht in Worte fassen kann?

Dann ruf trotzdem an. Für den ersten Anruf genügt ein Satz wie „bei uns zu Hause ist es gerade schwierig“. Viele wissen am Telefon nur, dass sie erschöpft sind oder dass sich alles im Kreis dreht – mehr braucht es wirklich nicht. Worum es im Kern geht, finden wir zusammen heraus. Dieses Sortieren gehört zur Beratung dazu und ist oft schon der erste Schritt.

Kosten und Honorar

Was kostet ein Termin?

Ein Einzelgespräch über 60 Minuten kostet 50 Euro, ein Paar- oder Familiengespräch über 90 Minuten 80 Euro. Das ist ein Einführungshonorar und gilt bis 2027, bis zum Abschluss meiner systemischen Weiterbildung. Wer vorher begonnen hat, zahlt danach noch sechs Monate den bisherigen Preis. Alle Preise sind Endpreise.

Zahlt die Krankenkasse die Beratung?

Nein. Beratung ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen und wird privat gezahlt. Das hat auch eine gute Seite: Es braucht keine Diagnose, keine Überweisung und keinen Antrag, und es entsteht keine Akte bei einer Kasse. Ob eine private Versicherung etwas übernimmt, musst du dort selbst erfragen.

Bekomme ich eine Rechnung?

Ja, für jedes Gespräch bekommst du eine Rechnung; zum Inhalt steht darauf nichts. Als Kleinunternehmerin nach § 19 UStG weise ich darauf keine Umsatzsteuer aus, die Beträge sind also Endpreise. Wie wir die Bezahlung handhaben, klären wir beim ersten Termin.

Bekomme ich eine Bescheinigung für Arbeitgeber oder Behörden?

Gutachten, Stellungnahmen für Gerichte oder Atteste gehören nicht zu einer Beratung, und ich schreibe auch keine Berichte. Ob eine schlichte Bestätigung über stattgefundene Termine möglich ist, besprechen wir – sprich so etwas am besten früh an. Über Inhalte gebe ich in keinem Fall Auskunft; es gilt die Schweigepflicht.

Paare

Muss mein Partner oder meine Partnerin mitkommen?

Nein, das ist keine Bedingung. Systemische Beratung setzt darauf, dass ein System in Bewegung kommt, sobald ein Mensch darin etwas anders macht – dafür müssen nicht alle im Raum sitzen. Gerade bei Beziehungsthemen meldet sich zuerst oft nur eine Person, während die andere noch zögert; auch damit lässt sich gut arbeiten. Ob jemand später dazukommt, bleibt offen und entscheidet ihr selbst.

Ist das eine Paartherapie?

Was ich anbiete, ist systemische Paarberatung. Viele suchen nach „Paartherapie“ und meinen dasselbe: miteinander reden, mit jemandem, der beide Seiten hört. Der Unterschied liegt im Rahmen – Beratung ist keine Heilbehandlung, sie setzt keine Diagnose voraus und wird nicht mit der Kasse abgerechnet. Zeigt sich, dass ihr etwas anderes braucht, sage ich das offen.

Was, wenn wir uns zwischen den Terminen streiten?

Das gehört dazu und ist kein Rückschritt. Zwischen zwei Terminen liegen meist zwei bis vier Wochen, und in dieser Zeit passiert das Leben – genau daraus entsteht Material für das nächste Gespräch. Interessant ist weniger, dass ihr gestritten habt, sondern wie es diesmal verlief und was anders war als sonst.

Familien, Kinder und Jugendliche

Sollen die Kinder bei den Gesprächen dabei sein?

Das legen wir gemeinsam fest. Häufig kommt schon einiges in Bewegung, wenn nur die Eltern da sind und ihren Teil des Zusammenspiels anschauen. Genauso gern sind Kinder und Jugendliche dabei – mit der Familie zusammen oder, wenn das besser passt, in eigenen Terminen. Mit jungen Menschen arbeite ich seit Jahren, vor allem in der Jugendsozialarbeit; ich spreche mit ihnen auf Augenhöhe und nicht über ihre Köpfe hinweg.

Kann mein Kind auch allein kommen?

Ja, das ist möglich. Für Termine mit Minderjährigen brauche ich das Einverständnis der Sorgeberechtigten. Was im Gespräch gesagt wird, bleibt trotzdem beim Kind: Die Eltern erfahren, woran wir arbeiten, nicht, was gesagt wurde. Was das genau heißt, besprechen wir vorher gemeinsam – und wenn ich den Eindruck habe, dass ein Kind in Gefahr ist, handle ich und rede mit allen Beteiligten.

Arbeitest du mit dem Jugendamt zusammen?

Nur, wenn du das ausdrücklich willst. Die Beratung hier ist freiwillig, und ich gebe nichts weiter – es gilt die Schweigepflicht nach § 203 StGB. Eine Ausnahme gibt es nur, wenn jemand in akuter Gefahr ist – etwa ein Kind. Wäre ein Austausch hilfreich, geht das ausschließlich mit deinem Einverständnis. Aus der Jugendsozialarbeit kenne ich das Hilfesystem und kann einordnen, wer wofür zuständig ist.

Einzelberatung

Was bringt Einzelberatung, wenn das Thema bei jemand anderem liegt?

Oft erstaunlich viel. Systemisch gedacht hängt alles zusammen: Wenn eine Person etwas verändert – wie sie reagiert, was sie sagt, wo sie eine Grenze zieht –, verändert sich das Zusammenspiel mit. Du kannst niemanden zum Mitkommen bewegen, aber an deinem eigenen Anteil arbeiten. Häufig ist genau das der Punkt, an dem Bewegung entsteht.

Was, wenn ich im Gespräch weine?

Dann weinst du. Das ist hier völlig in Ordnung und passiert öfter, als die meisten denken – Taschentücher stehen bereit. Niemand muss sich zusammenreißen, und wir machen so lange Pause, wie es braucht. Wenn dir ein Thema zu nah kommt, sagst du das, und wir gehen gemeinsam einen Schritt zurück.

Ablauf und Methoden

Was passiert beim ersten Termin?

Wir schauen gemeinsam auf die Situation und formulieren einen Auftrag. Du erzählst, worum es geht; ich frage nach, wie die Dinge zusammenhängen, wer worauf reagiert und was schon gelingt. Am Ende steht möglichst eine Antwort auf die Frage: Woran werden wir merken, dass es reicht? Einen Aufnahmebogen gibt es nicht.

Was erwartet mich bei einem Beratungstermin?

Wir sprechen miteinander, in meinem Beratungsraum in der Schultestraße in Bodenwöhr – 60 Minuten, wenn du allein kommst, 90 Minuten als Paar oder als Familie. Einen Aufnahmebogen, Formulare oder eine Diagnose gibt es dabei nicht. Womit wir arbeiten, ergibt sich aus deinem Thema: mal sind es zirkuläre Fragen, mal Figuren auf dem Systembrett, mal ein Blick auf die Familiengeschichte. Die systemische Arbeit bietet dafür viele Zugänge.

Wie lange dauert ein Termin?

Einzelgespräche sind auf 60 Minuten angelegt, Gespräche mit Paaren oder Familien auf 90 Minuten. Die längere Einheit hat einen Grund: Wenn mehrere Menschen im Raum sind, brauchen mehrere Perspektiven Platz. Zwischen zwei Terminen liegen meist zwei bis vier Wochen, damit das Besprochene im Alltag ankommen kann.

Wie viele Sitzungen sind üblich?

Meist sind es fünf bis zwölf Termine. Dazwischen liegen zwei bis vier Wochen, damit das Besprochene im Alltag ankommen kann. Systemische Beratung ist von ihrer Anlage her kurz gedacht: Zu Beginn beschreiben wir, woran du erkennen wirst, dass du hier fertig bist – und darauf steuern wir zu, statt möglichst viele Stunden aneinanderzureihen. Wie lange es am Ende dauert, entscheidest du nach jedem Termin neu.

Muss ich mich auf einen Termin vorbereiten?

Nein, vorbereiten musst du nichts. Es hilft manchmal, sich vorher kurz zu fragen: Was soll heute unbedingt zur Sprache kommen? Mehr braucht es nicht. Wer mag, merkt sich zwischen zwei Terminen Situationen, die typisch waren – auch das ist freiwillig. Hausaufgaben oder Protokolle gehören nicht dazu.

Was ist ein Systembrett?

Ein Systembrett ist ein Holzbrett, auf dem Beziehungen mit Figuren aufgestellt statt beschrieben werden. Wer steht wo, wer schaut wen an, wer hat den Rücken zur Gruppe – das Bild sagt oft in zwei Minuten mehr als eine halbe Stunde Erzählen. Es ist eine von vielen Methoden; auf der Startseite kannst du ein Systembrett selbst ausprobieren.

Was ist Mediation?

Mediation ist ein geordnetes Verfahren zur Konfliktklärung: allparteilich, strukturiert, ergebnisoffen. Ich habe dazu eine Weiterbildung gemacht, biete Mediation aber nicht als eigenständiges Verfahren mit formalem Abschluss an. Elemente daraus fließen in die Beratung ein, wenn ein Konflikt Struktur braucht – etwa klare Redezeiten und die Regel, dass jede Sichtweise einmal vollständig gehört wird.

Vertraulichkeit und Grenzen der Beratung

Wer erfährt, was wir besprechen?

Niemand außer uns beiden. Für mich gilt die Schweigepflicht nach § 203 StGB; an Krankenkassen, Vorgesetzte, Schulen oder Ämter geht von hier aus nichts. Eine Ausnahme gibt es nur, wenn jemand in akuter Gefahr ist – etwa ein Kind. Weil du privat zahlst, wird bei keiner Kasse ein Vorgang angelegt. Meine eigene Arbeit bespreche ich regelmäßig in Supervision und Intervision – dort aber ohne Namen und ohne Einzelheiten, an denen jemand wiederzuerkennen wäre.

Worin unterscheidet sich Beratung von einer Psychotherapie?

Beratung und Psychotherapie sind zwei verschiedene Dinge. Eine Psychotherapie ist eine Heilbehandlung bei Erkrankungen; meine Arbeit ist das nicht und tritt auch nicht an ihre Stelle. Systemische Beratung passt dann, wenn es um das Miteinander geht, um anstehende Entscheidungen oder um Abläufe, die immer wieder an derselben Stelle enden. Zeigt sich unterwegs, dass eine Psychotherapie der passendere Weg ist, spreche ich das an und unterstütze dich bei der Suche.

Bist du Psychotherapeutin?

Nein. Ich bin staatlich anerkannte Sozialpädagogin, B.A. Soziale Arbeit an der OTH Regensburg, und im zweiten Jahr meiner DGSF-anerkannten Weiterbildung zur systemischen Beraterin und Therapeutin am ISYS Regensburg; der Abschluss folgt 2027 beziehungsweise 2028. Eine Approbation habe ich nicht und biete deshalb keine Psychotherapie an, sondern Beratung.

Was, wenn es mir sehr schlecht geht?

In einer akuten Krise ist Beratung nicht der richtige Ort. Dann wähle bitte 112 oder ruf die Telefonseelsorge an: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, rund um die Uhr und kostenfrei. Und wenn sich im Gespräch zeigt, dass du mehr brauchst als Beratung, sage ich das offen und unterstütze dich bei der Suche.

Bleibt eine Frage offen?

15 Minuten am Telefon, kostenfrei. Du erzählst kurz, worum es geht – und entscheidest danach in Ruhe.